Erfolg bei KI-Innovationswettbewerb

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Baden-Württemberg fördert im Rahmen der dritten Runde des KI-Innovationswettbewerbs ambitionierte einzelbetriebliche KI-Vorhaben im Mittelstand mit insgesamt 7,5 Millionen Euro. Die KALTENBACH.SOLUTIONS GmbH konnte die Expertenjury mit dem Vorhaben „KI/iIoT-basiertes Performance-Management in der Produktion im Stahlmarkt“ überzeugen. Das Projekt sieht vor, durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz die Performance von Maschinen unter Einbeziehung des Maschinenumfelds zu messen und daraus passende Entscheidungen abzuleiten. Übergeordnetes Ziel ist der effiziente, ökologische und wirtschaftliche Einsatz von Ressourcen in den Unternehmen der Stahlbe- und verarbeitung.

Visualisierung des geförderten KI-Projektes des Kaltenbach.Solutions. Mit Hilfe von Cloud, IoT und AI die Performance im Stahlmarkt steigern.

„Damit Baden-Württemberg sich in Zukunft als globaler Innovations- und Wirtschaftsstandort behaupten kann, müssen wir gezielt auf Schlüsseltechnologien wie die Künstliche Intelligenz setzen. Gerade im Mittelstand brauchen wir noch mehr KI made in BW" gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 22. Juli bekannt. Der Innovationswettbewerb ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung und unterstützt die Preisträger dabei, ihre KI-Produkte und -Dienstleistungen schnellstmöglich zur Marktreife zu bringen. Gefördert wurden in diesem Jahr 36 besonders innovative Vorhaben mit insgesamt 7,5 Millionen Euro.  

Die KALTENBACH.SOLUTIONS konnte mit ihrem aktuellen Projekt überzeugen. Hier wird die Performance von Maschinen unter Berücksichtigung des gesamten Maschinenumfelds gemessen, um anschließend aus den gewonnenen Daten mit Hilfe der KI optimale Entscheidungen abzuleiten. Valentin Kaltenbach aus Lörrach gründete die KALTENBACH SOLUTIONS vor vier Jahren mit Büros in Freiburg und Düsseldorf. Heute ist sein Unternehmen führend im digitalen Performance-Management auf Basis von IoT-basierten Lösungen und webbasierten Plattformen für die Stahlbranche. Die Lösungen werden an 50 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz genutzt. Eine Expansion erfolgt noch in diesem Jahr nach Großbritannien und in die Benelux-Länder.